Die fünf wichtigsten Teekräuter

Diese fünf Pflanzen sind ein wahrer Schatz für den Kräutergarten. Sie haben ein köstliches Aroma, sind vielseitig verwendbar und bringen gleich mehrere heilkräftige Wirkungen mit. Darüber hinaus gestaltet sich der Anbau einfach und unkompliziert. Es sprechen also einige Gründe dafür diese Kräuter in sein Repertoire aufzunehmen bzw. sie gleich selbst anzubauen.

Frische Kräuter haben stärkere Kräfte als die getrocknete Variante. Ich habe genau diese Kräuter ausgewählt, weil sie sich problemlos im Garten als ausdauernde Staude oder im Topf kultivieren lassen. Das heißt man pflanzt sie einmal und muss sich dann nur hin und wieder um sie kümmern. Viel häufiger wird man sie einfach besuchen, weil man sie gern hat.

Die Kräuter im Porträt:

Lavendel

Fangen wir mit dem wundervoll blühenden Lavendel an. Als Teepflanze ist sein Einsatz nicht ganz gewöhnlich, jedoch sehr gut möglich und absolut köstlich. Schon sein Duft wirkt beruhigend und entspannend. Ich nutze ihn gerne am Schreibtisch, da er sich meiner Erfahrung nach auch positiv auf die Konzentration auswirkt. Da der Lavendel jedoch über sehr starke ätherische Öle verfügt, empfehle ich ihn eher sparsam zu verwenden oder mit anderen Teekräutern zu mischen. Eine ausgezeichnete Kombination mit Lavendel wäre zusammen mit Melisse – der nächsten im Bunde.

Melisse

Sie ist meine ganz persönliche Königin unter den Teekräutern. Ihr zitronenartiges Aroma ist hervorragend und damit bestens geeignet als Basis für viele meiner liebsten Teemischungen. Natürlich schmeckt sie auch für sich alleine sehr lecker. Sie ist ein Tee für absolute Genießer und darf deswegen in keinem Kräutergarten fehlen. Am besten genießt man sie jedoch frisch, denn das sehr gute Aroma erleidet beim Trocknen größere Einbußen. Weil man Sie auch sonst so vielseitig einsetzen kann – z.B. auch für Salate – liebe ich die Melisse besonders.

Minze

Die Minze ist wohl eine der bekanntesten Teekräuter überhaupt und das auch vollkommen zurecht. Natürlich darf sie mit ihren herrlich erfrischenden Aroma in unserer Aufzählung nicht fehlen. Je nach Sorte ist sie unterschiedlich scharf und es gibt sogar so ausgefallene Sorten wie z.B. die Schokominze. Ich bevorzuge jedoch die gewöhnliche, dafür weiß ich das pure Aroma einfach viel zu sehr zu schätzen. Bei Atemwegsbeschwerden lässt sich die Minze ebenfalls sehr gut einsetzen.

Salbei

Der Heiler unter den Teekräutern. Der Name des Salbei’s leitet sich vom lateinischensalvare“ ab und bedeutet „heilen.“ Mit jenem Namen wird man diesem wundervollen Pflanzenverbündeten auf jeden Fall gerecht. Er wäre als Unterstützung meine erste Wahl bei schwächeren oder auch stärkeren Krankheiten. (Die mich jedoch ohnehin momentan nicht mehr heimsuchen!) Tatsächlich habe ich ihn als Haustee nicht so gern – für den alltäglichen Gebrauch, ist mir das Aroma zu „hart.“ Viel mehr trinke ich ihn hin und wieder zur Stärkung meiner Gesundheit.

Zitronenthymian

Zu guter Letzt noch ein Geheimtipp. Thymian kennen die meisten, jedoch ist seine Variation mit der Zitrone im Namen besonders für Teegenüsse zu empfehlen. Das Aroma ist um einiges schärfer als wie das der Melisse und zugleich kräftiger. Das bietet mehr Möglichkeiten zur Variation. Während ich Melisse gerne mit anderen Kräutern mische, trinke ich Zitronenthymian, wegen des starken Geschmacks, gerne für sich allein.


Ich hoffe dieser Artikel hat dir ein wenig Lust auf Kräuter gemacht und ich konnte dir helfen dich im Dschungel der Teekräuter zu orientieren. Diese Liste ist wirklich eine ausgezeichnete erste Wahl, um selbst den Anbau von Kräutern für den Hausgebrauch einmal auszuprobieren. Damit sollte man schon sehr viele Möglichkeiten zum Genießen haben. Viel Spaß damit!

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